In der vergangenen Woche hat die Landesregierung das Gesetz zur Änderung des Landesjagdgesetzes ins Plenum eingebracht. Damit wird das Jagdrecht in Nordrhein-Westfalen weiter entwickelt: nachhaltig statt bürokratisch und modern statt ideologisch.

Die Jägerinnen und Jäger bekommen ein großes Stück Eigenverantwortung zurück, immer im Dialog mit den Jagdbehörden, die ihrerseits die Belange der Jäger mit denen des Umwelt- und Naturschutzes abwägen. Im Ergebnis können die Jägerinnen und Jäger dann dem nachkommen, was eigentlich ihre Aufgabe und Passion ist: Sie sind wieder für einen gesunden und artgerechten Wildbestand und die Hege der Tiere, sowie deren Lebensgrundlagen zuständig.

Jäger kümmern sich um alle Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen. Deshalb ist es gut, dass entsprechend dem Bundesjagdgesetz wieder mehr Tierarten in das Landesjagdgesetz, zum Teil mit ganzjähriger Schonzeit, aufgenommen werden. Für eine Tierart gibt es keinen besseren Schutz, als das Jagdrecht. Die NRW-Koalition befürwortet, dass die Jäger in Nordrhein-Westfalen helfen, Tierseuchen einzudämmen, Biotope zu schaffen, den Wildtierbestand zu dokumentieren und zu helfen, ein Gleichgewicht in der dicht besiedelten Kulturlandschaft herzustellen.

 

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