Mehr als 6,8 Millionen Euro für Essener Fuß- und Radwege

 

Nordrhein-Westfalen und der Bund unterstützen Städte und Gemeinden, den Rad- und Fußgängerverkehr vor Ort zu verbessern: Über das Förderprogramm „Nahmobilität 2021“ fließen Investitionen in Rad- und Gehwege, Fahrradabstellanlagen, Ladestationen für Pedelecs, Wegweisungssysteme und in die Öffentlichkeitsarbeit. Auch die Stadt Essen kann mehr als 6,8 Mio. Euro für zwei größere Projekte abrufen.

Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Schrumpf:

 

„Ein Großteil der genannten Summe geht in den Essener Norden, unweit der UNESCO-Welterbestätte Zollverein. Hier wird die Fuß- und Radwegeüberführung (Josef Hoeren Straße) über die Bahngleise neugebaut und zugleich barrierefrei. Rund 6,2 Mio. Euro Fördergelder fließen in dieses Großprojekt, dessen Gesamtkosten auf 7,3 Mio. Euro veranschlagt werden. Aber auch der Essener Süden profitiert von dem Programm: 679.300 Euro werden für den Radweg vom Holthuser Tal (Rote Mühle) bis zur Kampmannbrücke bereitgestellt. Damit sind 95% der Gesamtkosten der Baumaßnahme gedeckt.

 

Ich freue mich sehr, dass wir in Essen zwei tolle Projekte mithilfe der Fördermittel auf den Weg bringen können. Nicht erst seit der Corona-Pandemie erlebt das Fahrrad einen wahren Boom. Immer mehr Menschen nutzen ihr Rad oder E-Bike in der Freizeit und für den täglichen Weg zur Arbeit. Gut ausgebaute Rad- und Fußwege bedeuten deshalb neben mehr Sicherheit, auch mehr Lebensqualität und aktiver Klimaschutz.“


Hintergrund: Das NRW-Verkehrsministerium hat in dieser Woche den ers-ten Teil des Förderprogramms „Nahmobilität 2021“ veröffentlicht. Mit hohen Summen ist erstmals auch der Bund für Projekte vor Ort mit dabei. 156 Maßnahmen in ganz Nordrhein-Westfalen werden mit rund 50 Millionen Euro gefördert Dabei beträgt die Förderquote der Gelder von Bund und Land NRW für die Kommunen 80 bis 95 Prozent.

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