Breites Angebot für moderate Mieten und wahrgewordene Wohnträume

 

Bauministerin Ina Scharrenbach hat an diesem Donnerstag eine Wohnungsmarktprognose für Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2040 vorgestellt. Das Ergebnis: Bis 2025 werden jährlich mehr als 50.000 zusätzliche Wohneinheiten benötigt, danach flacht der Bedarf ab auf jährlich rund 46.000.

Dazu erklärt unser baupolitischer Sprecher Fabian Schrumpf:

„Die Wohnungsmarktprognose zeigt: Die NRW-Koalition und die Landesregierung haben den richtigen Weg eingeschlagen – jetzt müssen wir ihn auch konsequent weitergehen. 2019 war ein Rekordjahr für Nordrhein-Westfalen mit fast 46.000 neuen Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr. Die 57.000 erteilten Baugenehmigungen im Jahr 2019 zeigen zudem, dass diese Entwicklung von uns nachhaltig vorangetrieben wird. Für uns steht fest: In Nordrhein-Westfalen sollen Wohnträume wahr werden können.

Seit der Landtagswahl 2017 arbeiten wir daran, in unserem Land ein Klima des Bauens zu schaffen. Wir haben das Baurecht verschlankt und Genehmigungsverfahren vereinfacht, die öffentliche Wohnraumförderung aufgestockt. Kein gutes Projekt wird in Nordrhein-Westfalen an fehlendem Geld scheitern, lautet unser Versprechen. Wir brauchen ein breites und vielfältiges Angebot an Wohnraum, weil nur das Mietpreise langfristig moderat hält und zugleich ermöglicht, dass sich Familien auch ihren Traum vom Eigenheim erfüllen.

Wir müssen aber auch der Erkenntnis Rechnung tragen, dass sich Regionen unterschiedlich entwickeln. Deshalb ist die Unterstützung der Kommunen vor Ort uns besonders wichtig. In den Ballungsräumen greifen wir Städten und Kreisen unter die Arme, um Bauland für ihr Wachstum zu generieren. Gemeinden, deren Bevölkerung absehbar schrumpfen wird, brauchen andersherum Instrumente, um auch damit verantwortlich umgehen zu können. 

Eine Herausforderung für uns, das zeigt die Wohnungsmarktprognose, wird der hohe Bedarf an altersgerechten Wohnungen bleiben. Das ist nicht nur ein Thema für den Neubau, auch bestehender Wohnraum kann und muss barrierefrei einfach umgebaut werden können. Ähnliches gilt für die Anpassung an hohe energetische Standards.“

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