Ruhr-Konferenz: Ideen für das Ruhrgebiet


Potenziale des Ruhrgebiets nutzen und die Metropolregion voranbringen – diese Ziele verfolgt die Landesregierung mit der Ruhr-Konferenz. Im ersten halben Jahr nach dem Startschuss haben sich bereits 1000 Experten aus Wissenschaft, Kommunen, Verbänden und der Wirtschaft vor Ort in die Beratungen eingebracht. Gemeinsam mit meinen Kollegen Petra Vogt MdL und Josef Hovenjürgen MdL habe ich die erste Zwischenbilanz zum Anlass für einen Besuch des Projektbüros „Ruhr-Konferenz“ auf Zeche Zollverein genommen. Im Gespräch mit dem Leiter des Arbeitsstabs, Jürgen Hein, haben wir uns über die Arbeit vor Ort informiert.

Hohe Aufmerksamkeit galt dabei der Online-Dialogplattform, über die Bürgerinnen und Bürger ihre Projektideen für die Zukunft des Ruhrgebiets einbringen können. Über 280 Projektvorschläge von mehr als 3.300 Bürgerinnen und Bürger sind bislang eingegangen. Weitere Vorschläge können unter

www.dialog.ruhr-konferenz.nrw

eingereicht werden.

Zum Thema „360-Grad-Maßnahmen gegen die Clankriminalität“ fand darüber hinaus im Rahmen der Ruhrkonferenz ein Symposium im Haus der Technik statt. Eröffnet wurde es u.a. von Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie von Herbert Reul, Minister des Inneren des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Mittelpunkt des Symposiums stand auch, dass die Bekämpfung der (Clan-)Kriminalität im Ruhrgebiet oberste Priorität hat.

Die Ruhr-Konferenz ist ein Prozess, der zum Ziel hat, das Ruhrgebiet zu einer erfolgreichen, wettbewerbsfähigen und lebenswerten Metropolregion im digitalen Zeitalter zu entwickeln. Hierzu hat die Landesregierung in der ersten Phase 20 Themenforen aufgesetzt, in denen Projektideen entwickelt werden. Aus diesen Vorschlägen schnürt die Landesregierung ein Gesamtpaket aus aufeinander abgestimmten Projekten, die ab 2020 umgesetzt werden sollen.

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